Sonntagsmatinée 30.6.2019 Cembalomusik aus 5 Jahrhunderten

Sonntag, 30. Juni 2019, 12:00 - 14:00
Salon Benatzky-Classics, LiefeCenter, Werkstrasse 43a, 8630 Rüti
Konzert

«Cembalomusik aus 5 Jahrhunderten»
Susanne Hess wird Sie durch das Programm begleiten:
Hier die Namen einiger Komponisten, welche die Cembalomusik förderten und von welchen Werke aufgeführt werden: William Byrd, François Couperin, Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau, Louis-Claude Daquin, Johann Gottfried Eckard, W.A. Mozart, Jean Françaix, und andere.
Geschichte zum Cembalo
Das Cembalo entstand im 15. Jahrhundert, zur Zeit der Renaissance. Auch in Flandern und Italien baute man im 16. und 17. Jahrhundert sehr viele Cembali. Nach und nach wurde das Instrument allerdings vomdirekten Vorgänger des Klaviers, dem Hammerklavier, verdrängt. Der Unterschied zwischen einem Cembalo und einem Klavier? Das Cembalo hebt sich vom Klavier durch seinen hellen, obertonreichen Klang ab. Anders als beim Klavier werden die Saiten nicht mit Hämmerchen angeschlagen, sondern mit Plektren – sogenannten Kielen – gezupft. Das Cembalo
(ital. clavicembalo, franz. clavecin, niederl. clavecimbel, engl. harpsichord, span. clavecín, portug. cravo) ist ein Tasteninstrument, das seine Blütezeit im 15. bis 18. Jahrhundert hatte. Sein Tonumfang ist kleiner als beim modernen Klavier, kann aber oft durch 4-Fuss-Register, manchmal auch durch16-Fuss-Register erweitert werden. Das Cembalo hebt sich vom Klavier durch seinen hellen, obertonreichen Klang ab. Anders als beim Klavier werden die Saiten nicht mit Hämmerchen angeschlagen, sondern mit Plektren – sogenannten Kielen – gezupft. Weil der Tastendruck keinen nennenswerten Einfluss auf die Lautstärke des Tons hat, ist die artikulatorische und agogische Gestaltung des Spiels umso wichtiger. Cembalo ist ursprünglich eine Kurzform für Clavicembalo, wobei italienisch clavicembalo auf mittellateinisch clavicymbalum zurückgeht (mittellateinisch clavis «Taste», cymbalum «Zimbel»). Eine Nebenform
im Italienischen war gravicembalo. Die historische deutsche Bezeichnung Klavizimbel ist seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ausser Gebrauch gekommen. Eine systematische Bezeichnung, die alle verschiedenen Bauformen von Cembali umfasst, wäre Zupfklavier, wenngleich die Begriffe Kielklavier und Kielinstrument gebräuchlicher sind. Cembali in der verbreiteten flügelförmigen Bauart werden auch Kielflügel genannt. Quelle Wikipedia

Organisator
Marcel Meier

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