Corona: Ende der Isolation und langsame Beruhigung im Zentrum Breitenhof

Ein starker Corona-Ausbruch Mitte Dezember zog eine 10-tägige Isolation nach sich, die am 27. Dezember beendet worden ist.

Der Ausbruch führte zu 6 Todesfällen mit und aufgrund Covid-19 - dies der Stand am 29. Dezember. Insgesamt sind 51 BewohnerInnen und 14 MitarbeiterInnen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

Hier finden Sie die Medienmitteilung im Wortlaut.

Der Einsatz von Zivilschutz-Angehörigen im Zentrum Breitenhof soll verlängert werden, da die Verpflegung weiterhin im Zimmer stattfinden wird.

Vor Lockerungen: Erneute Tests von negativ getesteten BewohnerInnen

Mitte Dezember waren im Alterszentrum Breitenhof die ersten Corona-Fälle aufgetreten, alle rund 90 BewohnerInnen wurden daraufhin aufden Coronavirus getestet. Die Laborergebnisse ergaben 43 infizierte Personen, die Heimleitung ordnete sofort eine 10-tägige Isolation an. Während der Isolation stiegen die Infektionszahlen auf total 51, viele der Betroffenen weisen Symptome auf. Die Isolation der Bewohnerinnen und Bewohner führte bei dementiell erkrankten Menschen zu einer Verstärkung der Verwirrtheit und dadurch zu vermehrten Stürzen.

Nun ist die Isolation beendet. Als Begleitmassnahme für die Wiederöffnung sind alle negativ getesteten Bewohnerinnen und Bewohner erneut getestet worden, wie Matthias Mäder, Leiter des Zentrums Breitenhof, ausführt: „Wir machen das auch, um das Alterszentrum auf eine Öffnung vorzubereiten und um sicherzustellen, dass sich unsere BewohnerInnen nicht gegenseitig anstecken.“ Die geschützte Wohngruppe ist immer noch covidfrei.

Zivilschutz-Einsatz soll verlängert werden

Sechs Zivilschützer unterstützen das Zentrum Breitenhof seit Weihnachten vor allem beim Verteilen der Mahlzeiten auf die Zimmer. Der Zivilschutzeinsatz, der in einem ersten Schritt bis zum 3. Januar beantragt wurde, soll bis Mitte Januar verlängert werden. Der Personaleinsatz ist weiterhin sehr anspruchsvoll, so Matthias Mäder, weil „die Personalausfälle auf hohem Niveau stabil“ sind. „Die MitarbeiterInnen arbeiten immer noch motiviert, die Müdigkeit und die belastende Situation nagen aber an allen“, so der Breitenhof-Leiter.

Erste vorsichtige Öffnungsschritte

Die Einschränkungen sollen wieder gelockert werden, sobald es die Infektionslage erlaubt. Das Zentrum startet wieder mit gezielten Aktivierungssequenzen für einzelne BewohnerInnen, dazu müssen sie allerdings symptomfrei sein. BewohnerInnen dürfen sich ausserhalb ihres Zimmers bewegen, zurzeit noch nur in Begleitung. Auch Begegnungen mit nächsten Angehörigen sind langsam und zurückhaltend wieder möglich – Kurzbesuche bis 20 Minuten sind in einem speziellen Raum möglich. Nötig ist dafür eine Voranmeldung 24 Stunden im Voraus.