Das «WohnWerk» ist bezugsbereit

Der einfache und zweckmässige Holzbau bietet Platz und Wohnraum für 52 Flüchtlinge und Notunterbringungen. Die Züglete ist für Mitte Juni geplant, sie verzögerte sich wegen des Corona-Virus.

Durch die aussergewöhnliche Lage wegen der Pandemie kann das neue Gebäude auch nicht bereits jetzt der Bevölkerung vorgestellt werden, bedauert Pascal Spring, Leiter Soziales der Gemeinde Rüti. «Dies soll aber nach den Sommerferien nachgeholt werden. Entscheidend ist, was die Verhaltensmassnahmen dann zulassen.»

Das «WohnWerk» befindet sich neben den Gemeindewerken Rüti und in der Nähe des Gemeindehauses. Der einfache und zweckmässige Bau ist auch im Innern in Holz gehalten. Er bietet Wohnraum vor allem für Flüchtlinge, die zurzeit vor allem in der Unterkunft im Tobel wohnen. Die Stimmberechtigten Rütis bewilligten den Neubau im Juni 2018. Die Bauarbeiten begannen im Juli 2019. Die Erstellungskosten bewegen sich im Rahmen des Kredits von drei Millionen Franken. Die Betreuung der Flüchtlinge erfolgt auch im «WohnWerk» weiterhin durch die Asylorganisation Zürich (AOZ).

Mit dem gemeindeeigenen «WohnWerk» spart Rüti in Zukunft einen Teil des Aufwandes für die Anmietung von Wohnraum ein.


2020-05-25 MM WohnWerk.pdf