Feuerwehrareal erhält Schranke – für einen sicheren Betrieb

Für den Bau bewilligt der Gemeinderat rund 118 000 Franken, darin sind auch begleitende Massnahmen enthalten.

Die Medienmitteilung im Wortlaut finden Sie hier.

Die Feuerwehr hat für Notfall- (oder Ernstfall-)Einsätze strenge Vorgaben, wie schnell sie ausrücken muss. Minuten und Sekunden entscheiden darüber, wieviel Schaden an einem Gebäude entsteht oder wie schnell Menschen und Tiere gerettet werden können. In Rüti gibt es rund 50 bis 70 Ernstfalleinsätze pro Jahr.

Auf dem Feuerwehrareal, das heute noch frei zugänglich ist, herrscht ein Parkverbot. Trotzdem wird es häufig missachtet, sogar in den Bereichen mit absolutem Halteverbot. Lastwagen nutzen das Areal immer wieder als Wendeplatz. Motorradlenkerinnen und Autofahrschüler bauen dort vorübergehend Slalomparcours auf oder machen erste Parkier- und Fahrübungen. Und Kinder spielen mit Kindervelos auf der weiten Fläche. Beim Ausrücken der grossen Feuerwehrfahrzeuge stellt dies ein Unfallrisiko dar und verzögert die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Nicht selten kommt es auch zu unschönen Auseinandersetzungen zwischen Feuerwehrleuten und uneinsichtigen Fremdnutzerinnen und –nutzern.

Das Projekt sieht die Einzäunung des Feuerwehrareals und die Zufahrtsregelung durch ein Falt-Tor vor. Auf der Werkstrasse wird auf der Höhe des Gebäudes GZ31eine LED-Warntafel installiert. Wenn Feuerwehrfahrzeuge einen Ernstfalleinsatz haben und auf die Werkstrasse ausfahren müssen, wird damit wirksam gewarnt. Eine solche Warntafel ist in Rüti bereits erfolgreich am Standort des Rettungsdienstes «Regio 144» in Betrieb. Für die Steuerung des Tores wird auch die Telefonanlage modernisiert. Die Bauarbeiten sollen mit den Gemeindewerken Rüti koordiniert werden, die auf dem direkt angrenzenden Werkareal ein ähnliches Projekt realisieren wollen. Der Zugang zu der Kadaversammelstelle ist weiterhin sichergestellt.