Medienmitteilung vom 10. Oktober 2019 - Bike Police

Positive Reaktionen auf «Bike Police» in Rüti

Neu ist die Polizei Rüti auch als «Bike Police» unterwegs. Marco Eusebio und Beat Laib absolvierten die erste Patrouillenfahrt mit Polizei-Bikes in der bald 17-jährigen Geschichte der Polizei Rüti.

Die Reaktionen während der ersten Patrouillenfahrten sind durchwegs positiv. Bisher wurde das Bike vorwiegend im Zusammenhang mit der Veloprüfung für die Fünftklässler und für die Schulwegsicherung verwendet. Schon seit einiger Zeit war es jedoch geplant, dass die speziell hergestellten Bikes auch für Patrouillen, zu zweit und vorwiegend im Dorfzentrum, genutzt werden können. Aufgrund des Dienstplans war dies jedoch erst im September möglich.

Begegnung mit Fahrradfahrenden auf Augenhöhe

Die Bike-Patrouille kommt in Rüti sehr gut an, wie Feldweibel Laib und Wachtmeister Eusebio berichten: «Es war für uns bereits von den ersten Metern an deutlich spürbar, dass sich die Menschen freuten, uns zu sehen.» An jeder Ecke wurden sie gegrüsst; sie konnten sehr schnell und direkt mit den Anwohnern in Kontakt treten sowie Fragen und Anliegen beantworten. «Dies ist ja meist nur schwer möglich, wenn wir in einem Patrouillenfahrzeug sitzen», so Beat Laib. Die Rütner «Bike Police» kann auch andere Fahrradfahrer direkt auf allfällige Fehlverhalten ansprechen und wenn nötig büssen.

Brennpunkte zum Teil schneller erreichbar

Neu war auch die Erfahrung der Polizei Rüti, Örtlichkeiten anzusteuern, wo sie mit einem Streifenwagen nicht hinkommen. «Gewisse Brennpunkte können wir so schneller und effizienter erreichen.» Die Polizei Rüti strebt an, dass die Bike-Patrouille einen festen Platz in der Dienstplanung erhält und auch regelmässig in Rüti zu sehen sein wird. Da die Polizeibikes jedoch nur mit dem nötigsten Material ausgerüstet sind, sind sie nicht für jeden Auftrag geeignet. Gleichzeitige Patrouillenfahrten durch andere Polizisten im Streifenwagen werden daher auch künftig der Normalfall sein, um die Grundversorgung zu gewährleisten.