Rütiwald – Vorgezogene Naturschutzmassnahmen im Turbenried

Derzeit findet im Rütiwald ein Holzschlag statt.

Der Holzschlag am östlichen Rand des Turbenriedes, der grössten Riedfläche im Rütiwald, ist Teil eines Aufwertungsprojektes. Der östliche Teil des Riedes wurde in der Vergangenheit zu grossen Teilen entwässert und mit Fichten bepflanzt. Untersuchungen zeigten, dass sich das Ried mit verhältnismässig geringem Aufwand wieder in seinen standortgerechten Zustand, einen lichten Föhren-Birkenbruchwald im Hochmoorumfeld, versetzen lässt. Aus diesem Grund beschloss man, die Fichten-Monokultur im östlichen Teil des Turbenriedes zu fällen und die standortgemässe Vegetation wieder aufkommen zu lassen. Der ursprünglich auf den Herbst geplante Projektstart musste nun auf Grund eines Borkenkäferbefalls vorverlegt werden.

Bei Fragen gibt Ihnen Herr Viktor Erzinger vom Amt für Landschaft und Natur ALN (Telefon 043 257 97 20) gerne Auskunft.