Kulturkommission

Die Kulturkommission bietet der Rütner Bevölkerung eine breite Palette von kulturellen Veranstaltungen

Die nächsten kulturellen Leckerbissen...

Freitag, 7 Juli 2017, Gemeindehaus
Finissage Blickwechsel
Sonntag, 9. Juli 2017, auf dem Haltberg
Vollmond-Krimilesung unter Sternenhimmen
Freitag, 14. Juli 2017, im Garten der Sinne
"Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf
Freitag, 15. September 2017, Bibliothek Rüti
Gipfeltreffen - Lesung mit Blanca Imboden

Weitere musikalische Leckerbissen finden Sie auf topklassikoberland oder Züri Oberland Kultur


Blickwechsel

Rüti – Stäfa retour
Ausstellung vom 19. Mai – 7. Juli 2017 im Gemeindehaus Rüti

Nach der sehr erfolgreichen Ausstellung an der StäfArt 2016 wurden passend zu den jungen Künstlern aus Rüti drei Künstler aus Stäfa eingeladen, zusammen mit den Rütner-Künstlern eine Gegenausstellung im Gemeindehaus Rüti zu veranstalten.

Künstler aus Stäfa

In Bildern wie Objekten von Mike Cadurisch finden sich skurrile und amüsante Momente in farbenfroher Umgebung. Dabei bleibt der Mensch oft Mittel- und Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit.

Ursula Rentsch holt ihre Impressionen aus der Natur und reduziert sie dann weitgehend auf Form und Farbe. Ihre Sujets umfassen Landschaften, Ausschnitte aus der Natur, architektonische Trouvaillen und Stillleben.

Rosa Zürcher bedient sich verschiedenster Techniken wie Ölmalerei, Collagen, Modellieren, Zeichnen, Stickerei und Nähen. Oft auch als kunterbunte Mischtechnik vereint. Ihre Werke sind zuweilen geprägt von ihrer ersten Ausbildung als Textilentwerferin. Alltägliche Materialien jeglicher Art sind ihre bevorzugte Inspirationsquelle. Wie auch zahlreiche Reisen in unterschiedlichste Kulturkreise ihre Kreativität nähren.

Junge Künstler aus Rüti

Cornelia Hedigers künstlerisches Schaffen bewegt sich im Raum der Zeichnung. Inspiriert durch die Natur und die unmittelbare Umgebung entstehen Strukturen und Gebilde. Die zeichnerischen Arbeiten leben davon, dass sie dem Betrachtenden Freiraum für eigene Assoziationen lassen.

Mirko Reichlin fotografiert Menschen und Landschaften. Gerne durchwandert er die Bergwelt, immer auf der Suche nach dem Lichtstrahl, welcher die Wolken durchbricht. Kommt er an einer Stadt vorbei, dokumentiert er das Leben in den Strassen: die Verkäufer, die Handwerker oder die spielenden Kinder.

Das Künstlerpaar Jasmin Polsini und MYNT projektieren und kollaborieren seit 2008 als Schlafende Hunde wecken!“. Ihre Arbeiten setzen sich mit Gesellschaft, Politik, den Medien und der Natur, aber auch philosophischen Fragen auseinander. Komplexe Mischtechniken aus Druck, Aquarell oder Ölmalerei sowie der digitalen Computergrafik vereinen die beiden Künstler in ihren gemeinschaftlichen wie Einzel-Arbeiten. Die Bilder vereinnahmen den Betrachter auf eine surreale Weise und regen zum Nachdenken und Träumen an.

Waimana Schönenberger arbeitet hauptsächlich mit Ton und Marmor. Der Stil seiner Arbeit bewegt sich zwischen naturalistischen und abstrakten Formen.

Blickwechsel
Rüti – Stäfa retour
19. Mai – 7. Juli 2017 im Gemeindehaus Rüti

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen:
Finissage: Freitag,7. Juli 2017, 19 Uhr

Ausstellung im Gemeindehaus:
Montag 8.00–11.30 und 14.00–18.30,
Dienstag – Donnerstag 8.00–11.30 und 14.00–16.30
Freitag 8.00–11.30 / 14.00–16.00 zu besichtigen.


Vollmondkrimilesung unter Sternenhimmel

Roald Dahl "Lammkeule" - das frostige Ende einer Ehe

Wie immer an Donnerstagen würden sie heute Abend ausgehen! Mary Maloney hat aufgeräumt und, wie immer, frische Eiswürfel für die Drinks bereitgestellt. Voller Vorfreude wartet die Hausfrau und werdende Mutter auf ihren Mann. Um Punkt fünf Uhr, wie immer, hört sie Patricks Auto vorfahren. Doch dann sollte alles anders kommen...

Bis heute wird der walisische Bestsellerautor Roald Dahl (1916-1990) geliebt für seine Short Stories mit groteskem Twist. Oft ist man hin- und hergerissen zwischen Grusel und Gelächter. Auch in "Lammkeule" kreiert Roald Dahl aus einer normalerweise duftenden Delikatesse eine verwegene Waffe, und eine perfekte Gattin mutiert zur britischen Medea mit Küchenschürze.

Es liest Ingo Ospelt, Schauspieler

Vollmond-Krimilesung auf dem Haltberg
Sonntag, 9. Juli 2017, um 20 Uhr (Apérobar ab 19.30 Uhr)
Die Lesung findet bei Regen oder Sturm in der Kapelle des Krematoriums statt
Eintritt Fr. 15.–

Feuerstelle und Sitzgelegenheiten (begrenzte Anzahl) sind vorhanden, Sitzkissen und evtl. Campingstühle bitte selber mitbringen

Vorverkauf: Buchhandlung Fabula, info@fabula.ch oder Tel. 055 241 20 40


Die schwarze Spinne

Freilichtaufführung des Theater Kanton Zürich

Vor vielen hundert Jahren lebt im Emmental der wüste Ritter Hans von Stoffeln. Der behandelt seine Bauern schlecht und zwingt sie nicht nur, ein Schloss für ihn zu bauen, sondern ihm danach auch noch innerhalb eines Monats einen Schattengang mit hundert ausgewachsenen Buchen zu pflanzen: Ein schier unmögliches Unterfangen.

Gerade als die Bauern verzweifeln, erscheint ein Jägersmann, der ihnen einen unheimlichen Handel vorschlägt: Er schaffe die Buchen, wie gefordert, in Monatsfrist hoch zum Schloss. Als Lohn dafür wolle er nichts weiter als ein ungetauftes Kind. Im allgemeinen Grauen vor diesem gottlosen Angebot findet sich nur eine, die nicht erschrickt. Die mutige Christine lässt sich auf den Pakt mit dem Teufel – denn niemand anderes verbirgt sich im Jägerkostüm – ein. Ein Kuss auf ihre Wange besiegelt das Bündnis. Christine hofft, den Teufel überlisten zu können, wenn nur die Buchen erst einmal gepflanzt sind. Zunächst scheint alles glatt zu gehen. Die Buchen sind rechtzeitig zur Stelle. Und als das erste Kind geboren wird, ist der Pfarrer bei der Geburt zugegen und tauft es, so dass der Teufel keinen Zugriff hat. Doch da beginnt Christines Wange zu schmerzen und grässlich anzuschwellen. Es wächst ihr im Gesicht eine übergrosse Spinne heran, die sie schliesslich unter Schmerzen gebiert. Tod und Schrecken bringt die Spinne, wer sie berührt, stirbt. Stets erscheint sie, wo man sie am wenigsten vermutet. Niemand scheint ihr etwas anhaben zu können. Die Dorfbewohner sind in höchster Not, bis sich eine tapfere junge Mutter auf eine List besinnt . . .

Jeremias Gotthelfs berühmte Novelle hat schon zahlreichen Theater- und Filmadaptionen Pate gestanden. Es ist eine märchenhafte und spannende Geschichte voll eindrücklicher Sprachgewalt. Im traditionellen Freilichttheater werden wir unser Publikum in die schaurig-schöne Emmentaler Welt des Jeremias Gotthelf entführen.

Jeremias Gotthelf eigentlich: Albert Bitzius, geboren 1797 in Murten, gestorben 1854 in Lützelflüh,

Regie: Elias Perrig
Bühne: Beate Fassnacht
Kostüme: Inge Medert
Mit: Katharina von Bock, Michael von Burg, Silke Geertz, Nikolaij Janocha, Stefan Lahr, Andreas Storm, Carolin Schär, Nils Torpus

Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf
Inszeniert durch das Theater Kanton Zürich
im Garten der Sinne, Rüti (hinter Rekrutierungszentrum)

Freitag, 14. Juli 2017
Veranstaltungsbeginn 20.30 Uhr
Barbetrieb mit Verpflegungsmöglichkeit ab 19 Uhr
Eintritt: Fr. 30.-
Ausweichdatum bei schlechtem Wetter: Freitag, 1. September 2017
Ausweichspielort bei schlechtem Wetter am 1.September.: Löwensaal, Rüti

Vorverkauf: Papeterie Köhler Rüti, Tel. 055 251 40 40

Im Zweifelsfall Auskunft am Spieltag ab 13 Uhr: Tel. 076 437 09 55


Gipfeltreffen

Lesung mit Blanca Imboden

Die Innerschweizerin ist für unterhaltsame, leichte Lektüre und entsprechend vergnügliche Lesestunden bekannt. Sie liest aus Büchern und Kolumnen und erzählt von ihrem Leben und Schreiben. „Meist rede ich mich um Kopf und Kragen. Die Menschen wollen doch nicht einfach meine Bücher vorgelesen bekommen, sondern etwas über mich erfahren“, erklärt die Buchautorin. So plaudert sie aus dem Nähkästchen und verspricht ihren Zuhörern einen Blick hinter die Kulissen.

Blanca Imboden war professionelle Tanzmusikerin, arbeitete bei einer Zeitung, später bediente sie eine Seilbahn. Sie hat bereits dreizehn Bücher geschrieben. Erst 2013 landete sie mit „Wandern ist doof“ einen Bestseller und seither erreichten alle ihre Bücher die Schweizer Bestsellerliste, auch die neuen Jugendbücher. Blanca Imboden kann jetzt vom Schreiben leben, führt manchmal noch Gruppen durch ein kleines Victorinox-Museum in Brunnen und schreibt Kolumnen für die Ostschweiz am Sonntag.

Ihr aktueller Roman, „Gipfeltreffen“, erscheint im Mai und ist eine Fortsetzung von „Wandern ist doof“. Das aktuelle Jugendbuch, „Tim Tabak“, ist im Juni 16 erschienen.

Alle Infos zur Autorin: www.blancaimboden.ch

Blanca Imboden
Gipfelstürmer
Bibliothek Rüti

Freitag, 15. September 2017
Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr, anschliessend Apéro
Türöffnung 19.00 Uhr
Eintritt: Fr. 15.-
Reservation in der Bibliothek Rüti,
bibliothek@rueti.ch oder Tel. 055 536 15 65