Rüti investiert flächendeckend in Defibrillatoren

Der Gemeinderat Rüti hat beschlossen, dass mehr Defibrillatoren in ganz Rüti öffentlich zugänglich sein sollen. In einem ersten Schritt werden bereits bestehende Geräte an öffentlich zugängliche Orte verlegt. In einem zweiten Schritt werden zehn zusätzliche Defibrillatoren angeschafft.

Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jederzeit und überall auftreten. In solchen Notfällen zählt jede Minute. Haben Ersthelferinnen und Ersthelfer raschen Zugang zu einem Defibrillator (fachlich ein sogenanntes AED-Gerät, «Automatischer externer Defibrillator»), kann dies die Überlebenschance der betroffenen Person erheblich erhöhen.

Im ganzen Gemeindegebiet Rüti befinden sich derzeit nur drei AED-Geräte, die 24h zugänglich sind. Acht weitere AED-Geräte befinden sich in Gebäuden der Gemeinde Rüti. Diese sind ausserhalb der Öffnungszeiten jedoch nicht zugänglich.

Der Gemeinderat Rüti hat deshalb beschlossen, in einem ersten Schritt die acht AED-Geräte an frei zugängliche Aussenstandorte zu verlagern. Diese Massnahme soll noch 2026 umgesetzt werden. Die Kosten von rund CHF 12'000 werden mittels einer einmaligen Ausgabe ausserhalb des Budgets genehmigt. So sind Defibrillatoren zukünftig jederzeit einsatzbereit.

In einem zweiten Schritt werden 2027 zehn weitere Defibrillatoren an zusätzlichen Standorten angebracht. Für die Neuanschaffung der zehn AED-Geräte ist ein Betrag von CHF 55'000 vorgesehen. Sowohl die AED-Geräte, deren Standort angepasst wird, als auch die Standorte der neuen Geräte werden auf www.defikarte.ch erfasst. So findet die Rütner Bevölkerung im Ernstfall schnell ein AED-Gerät.

Wenn Ersthelfende rechtzeitig reanimieren und einen Defibrillator korrekt bedienen, schaffen sie zudem ideale Voraussetzungen, dass der Rettungsdienst nahtlos die Wiederbelebung fortführen kann. Interessierte Rütnerinnen und Rütner können sich deshalb auch zu «First Responder» ausbilden lassen: Das sind ausgebildete Freiwillige, Das sind ausgebildete Freiwillige, die sich vor Ort resp. in der Nähe eines Ereignisses befinden. Sie werden bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ebenso alarmiert und leisten lebensrettende Sofortmassnahmen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Weitere Informationen dazu finden sich auf www.firstresponder.gvz.ch